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Titelfoto Obst: Jürgen Alberti

Vermehrung lokaler Sorten

Die Initiative stellt eine begrenzte Anzahl von veredelten Jungbäumen bereit.

Die Streuobstinitiative finanziert die Vermehrung lokaler Apfel- und Birnensorten. Die Reiser zur Veredelung stammen von der AHNU aus Bad Schönborn, die in ihrem „Obstgengarten“ ein großes Sortiment lokaler Obstsorten pflegt.

Hochstammsorten

Neben den virusfreien Sorten werden bei der jährlichen Obstbaumausgabe die gängigen Hochstammsorten angeboten und ausgegeben.

Apfel - virusfrei

Folgende virusfreie Sorten werden in der Baumschule aufgezogen und stehen jährlich in begrenzter Auswahl bereit:

Birne - virusfrei

Häufige Fragen

Ja. Ihre Wiese muss eine Obstwiese mit Hochstammobstbäumen sein, die Bäume müssen regelmäßig geschnitten und die Wiese gemäht werden. Außerdem darf kein chemischer Pflanzenschutz und keine Mineraldüngung erfolgen. Wer diese Mindestpflege zur Erhaltung der Streuobstwiese praktiziert, kann bereits bei der Streuobstinitiative mitmachen. Dazu wird ein Vertrag geschlossen und das Grundstück von der Initiative zu Biozertifizierung angemeldet.

Sie geben bis spätestens 31. Januar des Jahres folgende Angaben bei der Geschäftsstelle ab: Ihren Namen mit Anschrift, Telefon, E-Mail etc., die Grundstücksdaten: Gemarkung, Gemeinde, Flurstücknummer, Gewann und Fläche. Innerhalb der ersten Jahreshälfte erfahren Sie dann, ob Ihr Grundstück biozertifizierbar ist und Sie bei uns Vertragsnehmer werden können. Die Kosten hierfür trägt die Initiative.

Die vertragsgemäße Pflegeleistung erhält der Obstbauer durch einen weit überdurchschnittlichen Obstpreis entlohnt. So erhält er für Äpfel jeweils den doppelten Marktpreis, höchstens jedoch 18 € je dz. Und für Bioäpfel von zertifizierten Grundstücken zusätzlich einen Aufschlag von 2 € je dz. Birnen werden mit einem Festpreis von 15 € je dz vergütet. Für Zwetschgen wurden 2014 je dz 40 € bezahlt. Das Obstgeld wird nach der Saison innerhalb von 6 Wochen nach der letzten Obstannahme komplett ausbezahlt.

Ja, zwischen Anfang September und Mitte/Ende Oktober wird an 5-6 festgelegten Terminen das Obst jeweils Samstag nachmittags in der Kelterei Zumbach und in den 2 Außenstellen Neue Kelter in Malsch und Biohof Petrik in Pfinztal angenommen. Das Obst wird getrennt angenommen und als Lohnverarbeitung für die Initiative gepresst. Der Normalbetrieb in der Kelterei ist an diesen Nachmittagen geschlossen. Für die Zwetschgenannahme gibt es 2-3 Termine getrennt von der übrigen Obstannahme der Initiative.

Diesen Service kann die Initiative leider nicht bieten. Gerne können wir jedoch versuchen, eine Transportmöglichkeit im Verbund mit einem anderen Vertragsnehmer von uns zu initiieren.

Eine Düngung darf nur bedarfsorientiert erfolgen. Dies sollte über eine Bodenprobe festgestellt werden. Zur Düngung sind nur Mittel nach Bioverordnung zulässig. Unproblematisch ist eigener Kompost z.B. aus Grasschnitt und Mist aus ökologischer Tierhaltung. Eine gezielte Beratung kann bei den Begehungen oder individuell erfolgen.

In vielen Getränkehandlungen und zum Teil im Einzelhandel der Region. Ein aktuelles Verkaufstellenverzeichnis finden Sie unter Verkaufsstellen. Führt Ihr Getränkehändler unsere Säfte nicht, sprechen Sie ihn doch einfach darauf an.

Grundsätzlich beschränken wir uns auf unsere Region. Eine Lieferung nach außerhalb ist mengenabhängig und muss daher im Einzelfall kalkuliert werden.
Gegebenenfalls empfehlen wir Ihnen auch eine näher an Ihrem Lieferort tätige Streuobstinitiative.

Ja, die Initiative verarbeitet nur Obst von Vertragsgrundstücken. Von den über 1.000 Vertragsgrundstücken liegen lediglich 4 außerhalb von Stadt- und Landkreis Karlsruhe, jedoch auch in räumlicher Nähe. Die Ertragsmenge aller Vertragsgrundstücke wird in einem immensen ehrenamtlichen Einsatz jährlich vor Ort geschätzt. Die Schätzmenge ist gleichzeitig Grundlage für die vertragliche Preisgarantie. Sollte eine Übermenge geliefert werden, wird diese nur zum normalen Marktpreis angenommen und an die Kelterei weitergegeben. Dadurch wird der Anreiz, Fremdobst von nicht vertraglich verpflichteten Grundstücken zu liefern, verhindert.

Das vertragsgemäß erzeugte Obst wird von den Mitarbeitern der Initiative persönlich angenommen. Bei der Annahme wird streng auf Reifegrad und Gesundheit der Früchte geachtet. Faule Früchte werden ausgelesen bzw. bei größerer Menge insgesamt zurückgewiesen. Ebenso wird unreifes Obst nicht angenommen. Das Obst wird innerhalb von 48 Stunden schonend verarbeitet. Die Säfte werden entweder naturtrüb oder nach Klärung (Äpfele klar, Birnle) als Direktsäfte ohne Zusätze abgefüllt. Dadurch kann der hohe Qualitätsstandard erreicht werden.

Es gibt die palettenweise Lieferung über die Kelterei Zumbach und die Auslieferung über den Getränke-Fachgroßhandel Fritz Bierhalter GmbH aus Karlsruhe. Die Konditionen können Sie in der Geschäftsstelle erfragen.

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