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Aufpreismodell

Ökologie & Ökonomie  –  ein Traumpaar

Nicht jeder Besitzer oder Pächter einer Streuobstwiese hat Zeit und Muße diese auch naturschutzgemäß zu pflegen. Was also tun, um der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen? Der Preis machts! Zum doppelten Betrag als marktüblich kauft die Streuobstinitiative Äpfel und Birnen. Die Bedingung: Das Obst stammt von Streuobstwiesen aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe, die nach vertraglich festgelegten Kriterien naturschutzgemäß bewirtschaftet werden. Mit dem Kauf von Saft beteiligt sich der Verbraucher am Aufpreis. Folge: Es lohnt wieder, sich nach Obst zu bücken – in jeder Hinsicht!

Doppelt hält besser

Mit dieser Idee tragen in den letzten Jahren lokale Initiativen im Land zum Erhalt alter Streuobstbestände bei.
Die Streuobstinititative zahlt an ihre Vertragsnehmer maximal 15 € pro dz Birnen und 18 € pro dz Äpfel. In der Saison 2012 zahlten die regionalen Keltereien zu Beginn 8 € und am Ende 10,00 € für 1 dz Äpfel. So konnte die Initiative den Betrag von 18 € je dz (bzw. 20 € je dz bei Abschluss eines Biovertrages) an ihre Vertragsnehmer zahlen.

Leistung muss sein

Die Bedingungen für die Abnahme von Äpfel und Birnen sind einfach und konsequent:

  • Äpfel und Birnen müssen frisch, unverdorben und vollreif sein.
  • Das Obst  muss aus Streuobstbeständen mit überwiegend hochstämmigen Bäumen stammen (Stammhöhe mindestens 1,60 m).
  • Die Anzahl der Obstbäume darf 150 Stück je ha nicht überschreiten.
  • Die Wiesen dürfen im Jahr maximal drei mal gemäht werden. Der erste Schnitt sollte in der Regel nicht vor dem 15. Juni liegen.
  • Stickstoffhaltiger Mineraldünger ist verboten. Stallmist, mineralischer Kalium- und Magnesiumdünger nach Bedarf ist erlaubt.
  • Nur Pflanzenschutzmittel aus dem ökologischen Landbau sind zugelassen.
  • Die Anbauflächen müssen zur Besichtigung und Entnahme von Proben (Blatt, Frucht) der Initiative freigegeben werden.

Wie wird man Vertragsnehmer?

Sie geben bis spätestens 31. Januar des Jahres folgende Angaben bei der Geschäftsstelle ab:

  • Ihren Namen mit Anschrift, Telefon, E-Mail etc.
  • die Grundstücksdaten: Gemarkung, Gemeinde, Flurstücknummer, Gewann und Fläche

Innerhalb der ersten Jahreshälfte erfahren Sie dann, ob Ihr Grundstück biozertifizierbar ist und Sie bei uns Vertragsnehmer werden können.

Die Kosten hierfür trägt die Initiative.

Die Mitgliedschaft in der Streuobstinitiative ist für Vertragsnehmer verpflichtend.